Eine kleine Hütte im Wehrer Wald. Im Ofen brennt ein Feuer, das den kleinen Raum wohlig warm macht. Die zu einem Kreis aufgestellten Holzbänke sind mit Decken verschönert und in bunten Gläsern flackern Teelichter. Alles ist bereit für den Nikolaus, es fehlen nur noch die aufgeregten Kinder, von denen manche ihre erste Begegnung mit dem Nikolaus haben werden. Sie werden mit Bussen bis zum Waldrand gefahren, wo sie schon von den Erwachsenen erwartet werden. Es folgt eine kleine Wanderung durch den Wald, bis die ersten Kinder die Hütte erspäht haben. In dieser werden nun erst mal Schal, Mütze, Handschuhe und die dicken Winterjacken ausgezogen und ein Sitzplatz auf einer der Bänke gesucht. Dann heißt es warten bis der Nikolaus kommt.

Quelle: Christian Heinrich Zeller Schulkindergarten
Kurz darauf vernimmt man das Klingeln einer Glocke und ein lautes Klopfen an der Hüttenwand. Die Kinder versuchen aufgeregt durch das Fenster einen Blick auf den Nikolaus zu erhaschen, doch in diesem Moment tritt er auch schon in seinem schönen Gewand mit der Mitra auf dem Kopf und dem Krummstab in der Hand durch die Tür. Herzlich begrüßt er alle Anwesenden und versucht einem Kind, das sich ein wenig fürchtet und weint zu erklären, dass es keine Angst vor ihm zu haben braucht.
Nachdem er den Kindern von den Bräuchen am Nikolaustag erzählt hat und von den Aufgaben, die damit auf ihn als Nikolaus zurückfallen, nimmt er sein „goldenes Buch“ zur Hand. In diesem er sich von jedem einzelnen Kind die lebenswerten Dinge des vergangenen Jahres notiert hat. Während sie vorgelesen werden darf das jeweilige Kind zu ihm hingehen. Danach verschenkt er von Flötenspiel begleitet an jedes Kind ein Säckchen, das es mit nach Hause nehmen darf. Darin befinden sich Nüsse, Mandarinen und Schokolade.Die Kinder versuchen aufgeregt durch das Fenster einen Blick auf den Nikolaus zu erhaschen, doch in diesem Moment tritt er auch schon in seinem schönen Gewand mit der Mitra auf dem Kopf und dem Krummstab in der Hand durch die Tür. Herzlich begrüßt er alle Anwesenden und versucht einem Kind, das sich ein wenig fürchtet und weint zu erklären, dass es keine Angst vor ihm zu haben braucht.
Schließlich muss sich der Nikolaus wieder auf den Weg machen, denn natürlich wird er auch von anderen Kindern noch erwartet. Mit fröhlichem Gesang wird er verabschiedet. Für die Kinder gibt es nun leckere Grättimänner und warmen Kakao. Nachdem sie diese mehr oder weniger aufgegessen haben, ist noch Zeit vergnügt in dem Wald vor der Hütte zu spielen, bis der Rückweg durch den Wald angetreten werden muss. Am Waldrand werden sie von den Bussen erwartet, die sie nach diesem spannenden Tag wieder nach Hause bringen.

