Fastnachtsfeier
„Bremer Stadtmusikanten“ war das Thema der diesjährigen Fastnachtsfeier, die am 12.02.15 in den Räumlichkeiten des Christian-Heinrich-Zeller-Kindergartens stattfand. Bereits in den Wochen davor wurde sich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und die Erzieherinnen erzählten das Märchen in vielen verschiedenen Variationen, um es den Kindern zu veranschaulichen. Beispielsweise wurde es mit Hilfe von Holzfiguren oder Tiergeräuschen nachgespielt, als Schattenspiel gezeigt oder die Kinder durften ganz einfach selber spielen.
Als die Erzieherinnen und FSJlerinnen nun an diesem 12. Februar wie jeden Morgen hinausgingen, um die Kinder von den Bussen abzuholen, wurden sie von lauter kleinen Katzen, Hunden, Eseln, Hähnen und Räubern begrüßt. Die Erwachsenen waren selbst natürlich auch verkleidet. Nachdem die Kinder dann an der Garderobe ihre Jacken ausgezogen hatten, folgte erst mal eine ausgiebige gegenseitige Betrachtung, denn die Kostüme kamen jetzt in voller Montur zum Vorschein. Alle zusammen gingen wir dann in die Vorhalle, in der die Kinder des St. Vincentius Kindergartens bereits zu lauter Musik tanzten und spielten. Dort blieben wir allerdings nicht allzu lange, denn wir hatten an diesem Tag noch einiges vor.
Zuerst kamen beide Gruppen in einem großen Morgenkreis in der Sternengruppe zusammen. Hier wurden dem Thema entsprechende Spiele gemacht, zum Beispiel wurden zu dem Lied „Ein kleiner grauer Esel“ alle Esel in die Mitte des Kreises gerufen, damit sie sich als Gruppe zeigen konnten und je nach Strophe des Liedes nacheinander auch alle Hunde, Katzen, Hähne und Räuber. Danach gingen beide Gruppen nach drüben in die Sonnengruppe, wo schon alles für das gemeinsame Frühstück hergerichtet war. Die Kinder suchten ihre Plätze, die sie durch die Stühle mit ihren jeweiligen Tierzeichen darauf fanden. Anschließend konnten sie sich am Büffet bedienen, welches Kuchen, Kekse, Spieße aus Tomaten/ Käse/ Wienerle/ Trauben, Paprika, Gurken, Chips usw. zu bieten hatte. Dazu gab es nichts Geringeres als Räuberwein.
Als sich schließlich sowohl Räuber als auch Tiere die Bäuche vollgeschlagen hatten, ging es weiter mit einem breiten Angebot an Spielen. Dazu bekam jedes Kind eine Stempelkarte, denn für jede Station gab es einen bestimmten Stempel. Beim ersten Spiel wurde jedem Tier eine Farbe zugeordnet und im Laufe des Spiels die Tiere entfernt. Man musste nun anhand der gewürfelten Farbe das Geräusch des zugehörigen Tieres nachahmen. Für die Kinder denen das zu schwer war, gab es die Variante ‚Tiere zu den jeweiligen Geräuschen fühlen‘. Des Weiteren gab es zum einen eine Schatzsuche und zum anderen musste man erraten, welchen Schatz der Räuber entwendet hat. Dann gab es ein Eselrennen, bei dem die Kinder mit einem Sack auf dem Rücken gegeneinander antraten. Auch das „Mäuseschnappen“ bereitete den Kindern viel Spaß, denn dazu mussten sie nur mit dem Mund und ohne Hilfe der Hände Mäuse aus Schaumzucker schnappen, die an einem Faden von einer Leine hinunter baumelten. Zuletzt trafen sich alle zum Räuberwettrennen um den Goldschatz. Die Kinder wurden in zwei ungefähr gleichstarke Gruppen eingeteilt und die ersten beiden setzten sich den Räuberhut auf. Sie starteten gleichzeitig, krochen durch einen Tunnel, schnappten sich auf der anderen Seite eine Goldmünze und rannten zurück. Sobald sie den Hut weitergereicht hatten, konnte der Nächste starten.
Mit diesem Spiel und dem letzten Stempel auf der Karte endete um 12 Uhr unsere Fastnachtsfeier und die Kinder wurden nach draußen zu den Bussen gebracht, die sie nach Hause fahren sollten.

